Schwarzlichttheater

Schwarzlichttheater mit selbstgebastelten Handpuppen

Dies Projekt fand in den Herbstferien 2019 in Kooperation mit dem Projekt Honighelden in der MOTTE statt. Es nahmen sieben Kinder im Grundschulalter mit Fluchthintergrund und teilweise unterschiedlichen Traumatisierungen teil, die von Danielle Deeke (Kunsttherapeutin) unabhängig vom Projekt schon vorab therapeutisch begleitet wurden. Mit ihrer Unterstützung bastelten die Kinder selbst ihre Handpuppen und spielten mit ihnen im Schwarzlichttheater unter Anleitung von Clemens Hoffmann-Kahre. Auf Grund der speziellen biographischen Hintergründe der Kinder wurde das Projekt zusätzlich von Praktikantinnen unterstützt.

In dem kunsttherapeutischen Ferienprojekt wurde neben den Phasen mit Gruppenspielen, Gesprächen und dem Basteln von Handpuppen ca. 2-3 Stunden täglich im Schwarzlichttheater spielerisch das Medium kennengelernt, improvisiert und geprobt.

Der Effekt mit den im Schwarzlicht leuchtenden Requisiten hat die Kinder gleich begeistert. Die Lust am Ausprobieren war sofort vorhanden. In Bezug auf die schwarze Kleidung mit den Kapuzen und nur kleinem Sichtfenstern haben sich dann die Kinder erstaunlich gut eingelassen. Von Vorteil war auch, dass sich kein Kind als Protagonist auf der Bühne zeigen musste, da sie ja alle in ihrer dunklen Kleidung nicht zu erkennen waren. So kam es kaum zur Verunsicherung durch das agieren in der dunklen Bühne, sondern die Dunkelheit bot ja gleichzeitig auch Schutz und die Faszination an den Effekten überwog. Wesentliche Elemente waren das Bewegen zur eingespielten Musik, sei es mit den Handpuppen oder anderen Requisiten wie leuchtenden Handschuhen und Masken.

Die Abschlusspräsentation der Kinder vor den Verwandten und Freund*innen war schließlich für sie ein großer Erfolg und sie waren sehr stolz auf ihr Ergebnis.